Durchdacht schützen: Die stille Macht des geistigen Eigentums
Viele Unternehmen beschäftigen sich mit ihrem geistigen Eigentum erst im Konfliktfall. Zum Beispiel, wenn ein neuer Produktname bereits geschützt ist oder plötzlich ein ähnliches Produkt auf einer Onlineplattform auftaucht.
Dabei sollten zentrale Fragen möglichst früh gestellt werden: Wie schütze ich einen Namen? Braucht meine Innovation ein Patent? Wem gehört das Logo?
In den praxisnahen Workshops und Kursen der IP Academy des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum (IGE) bauen Unternehmen Wissen auf, um solche Fragen gezielt anzugehen. Darüber hinaus geben die Angebote wertvolle Einblicke in den Schutz immaterieller Werte. Denn KMU unterschätzen oft, wie viele immaterielle Werte sie bereits im Alltag schaffen: Firmennamen, Verpackungsdesigns, technische Lösungen und vieles mehr.
Die Möglichkeiten des Schutzes erkennen
In rund zweistündigen Workshops erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über die wichtigsten Schutzrechte: Marken schützen Namen und Logos, Patente technische Erfindungen und Designs die Gestaltung eines Produkts. Ergänzt werden diese Grundlagen durch Fragen zum Urheberrecht, zu Software oder zum Schutz von Know-how.
Konkrete Beispiele aus dem Unternehmensalltag machen das Thema greifbar: Was kann dem Schutz meiner Marke entgegenstehen? Warum genügt ein Handelsregistereintrag nicht? Weshalb sollte eine Markenrecherche möglichst früh erfolgen? Und warum kann eine zu frühe Veröffentlichung einer Innovation den Patentschutz gefährden?
Darauf aufbauend bietet die IP Academy vertiefende Workshops an.
Geistiges Eigentum im internationalen Umfeld
Die praxisorientierte Perspektive macht das Angebot der IP Academy für exportorientierte Unternehmen besonders interessant. Wer international tätig ist, bewegt sich automatisch in einem komplexeren Umfeld. Schutzrechte gelten territorial, Produkte werden schneller kopiert, und digitale Plattformen erhöhen die Sichtbarkeit von Unternehmen – aber auch die Risiken.
Häufig entstehen Probleme nicht aus böser Absicht, sondern aufgrund fehlenden Wissens oder zu späten Handelns. Je nach Situation lässt sich der entstandene Schaden später kaum noch korrigieren. Gerade deshalb sollte Wissen über geistiges Eigentum frühzeitig berücksichtigt werden. Idealerweise bereits dann, wenn neue Innovationen, Produkte oder Marken entstehen.
Lassen Sie nicht den Markt über Ihre Möglichkeiten und Ihren Marktzugang entscheiden. Handeln Sie im Umgang mit geistigem Eigentum aktiv und nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch.
Die Angebote der IP Academy geben Ihnen eine erste Orientierung:





































