Bessere Bewertung der Ausfall­risiken in Ost- und Mitteleuropa

Trotz der positiven Aussichten mehren sich die Anzeichen dafür, dass die weltweite Erholung an Schwung verliert. Pandemieausbrüche in kritischen Gliedern der Lieferkette haben zu Unterbrechungen in der Versorgung geführt. Die Auswirkungen sind in der Produktion und im Absatz der Hersteller in aller Welt spürbar: Aufgrund der Überlastung der Häfen, Mangel an Containern und Schiffen sowie überlasteten Produktionskapazitäten kommt es zu Engpässen und Preissteigerungen.

Ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage führte zu einem Anstieg der Rohstoff- und Materialpreise. Da diese Preissteigerungen an die Verbraucher überwälzt werden können, führt dies in vielen Ländern zu einer höheren Inflation. Die wirtschaftliche Erholung erhält also Gegenwind in Form von Angebotssorgen, Arbeitskräftemangel und Inflation; die anhaltende Bedrohung durch Covid-19 ergänzt die Liste der Risiken und Ungewissheiten. Die Konjunkturabschwächung in China bremst zusätzlich die Dynamik der Erholung.

Bessere Bewertung für neun Länder in Ost- und Mitteleuropa
Trotz Gegenwind hat Coface im 3. Quartal 2021, angesichts der anhaltenden Erholung, ihre Risikobewertungen für weltweit 26 Länder angehoben, dies auch in 9 Ländern Mittel- und Osteuropas: Starke Exporte von Industriegütern in die fortgeschrittenen Märkte führen zu einer Aufwertung der exportorientierten Volkswirtschaften. In Mittel- und Osteuropa profitieren davon zum Beispiel Polen, Ungarn und Tschechien.

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